Samstag, 8. Oktober 15 Uhr im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen
Bei einem internationalen Akkordeonfestival darf natürlich auch der Nachwuchs nicht fehlen. Mit dem LAESA und dem Akkordeon Quintett Staßfurt sind gleich zwei hervorragende und mehrfach ausgezeichnete Jugendensembles des Landes zu sehen, die wir unseren Festivalbesuchern besonders ans Herz legen wollen:
Im September 2010 fanden sich fünf Musikschüler aus Staßfurt und Umgebung zu einem Akkordeon-Quintett zusammen - mit dem Ziel beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ zu starten. In den wöchentlichen Proben spielten sich die jungen Musiker im Alter zwischen 12 und 14 Jahren schnell aufeinander ein. Zuvor hatten sie ja auch schon Erfahrungen im Zusammenspiel der Kreismusikschule „Béla Bartók“ sammeln können. Ihr Repertoire setzt sich derzeit vorwiegend aus Originalmusik für Akkordeonensembles zusammen. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gelang ihnen der „Durchmarsch“ zum Bundesfinale in Neubrandenburg. Dort gehörten sie zur Spitze ihrer Altersgruppe. Im Konzert beim Festival „Akkordeon Akut“ in Halle an der Saale stellen sie noch einmal ihr Wettbewerbsprogramm vor.
Das Landes-Akkordeon-Ensemble Sachsen-Anhalt - LAESA unter der Leitung von Lutz Stark begeistert seit Jahren in Konzerten seine Zuschauer mit außergewöhnlichen Klängen voller musikalischer Empfindungen, wunderbaren Originalkompositionen und Bearbeitungen der Gegenwart und Vergangenheit. Mit ihrem jährlich wechselnden Konzertprogramm unter dem Thema „Klangwelten“ sorgen die etwa 30 jungen Musikerinnen und Musiker immer für volle Kirchen und Konzertsäle, begeisterte Bravorufe bis hin zum Standing Ovation durch das Publikum.
Das ab Sommer 2011 etwa 90minütige Konzertprogramm umfasst “Antike ungarische Tänze“ des ungarischen Komponisten Ferenc
Farkas, die „Reisebilder vom Balkan“ – eine Orchestersuite in 3 Sätzen von Hans Boll, Astor Piazzollas „Contrabajisimo“, das Konzertrondo von Nicolai Tschaikin und Vaclav Trojans „Die
zertrümmerte Kathedrale“ zum Gedenken an die Zerstörung der Dresdner Frauenkirche im 2. Weltkrieg.
Seit dem letzten Jahr wirkt die Sopranistin Franziska Löber solistisch mit. In der neuen Spielzeit wird sie gemeinsam mit dem Ensemble „Ave Maria“ von Astor Piazzolla, „Engel“ von Willi Vogl
sowie Gabriel Faurés bekannte „Pavane op. 50“ in einer Einrichtung für Violine, Vokalise und Orchester aufführen.
Die Mitglieder des Ensembles sind besonders begabte Akkordeonschüler, die als Solisten an den Musikschulen unseres Bundeslandes ausgebildet werden. Sie sind Preisträger renommierter Wettbewerbe wie z.B. "Jugend musiziert" oder dem „Deutschen Akkordeon-Musikpreis“.
Samstag, 8. Oktober 15 Uhr
Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen
Franckestraße 1
06110 Halle